James Bond war Phantasie – hier erleben  sie etwas, was wirklich geschah.

Ihren eigenen Untergang vor Augen träumen einige Durchhaltekommunisten – wie zuvor auch die Nazis – von Wunderwaffen. Einer ihrer unzähligen Spitzel meldet ihnen aus einem der vielen Untersuchungsgefängnisse des SSD, dass ein einsitzender Physiker eine fliegende Untertasse erfunden hätte. Besessene Offizieren des SSD mit Hauptmann Wagner (Dr. jur. Hans–Peter Wagner, geb. 19.09.1940)  an der Spitze nehmen die Jagd auf. Eine breite Blutspur hinterlassend, morden sie sich den Weg frei - zu den vermeintlichen Erfindungsunterlagen und versuchen eine Kooperation des Erfinders zu erpressen.

Sie wussten bereits, dass alle Erfindungen dieses Physikers funktionierten, denn sie vermarkteten sie seit langem – in anderen Ländern und unter anderen Namen.

Den Erfinder, den sie in ihrer Hassliebe „unseren Einstein“ nennen, umstellen sie nach seiner Entlassung mit ihren Agenten um jeglichen Kontakt zu normalen Menschen zu unterbinden.

 

Aus diesen Geschehnissen wurde in mitreißender Agententhriller. Die unglaublichen Ereignisse werden anhand von bisher geheim gehaltenen Dokumenten belegt.

Zu empfehlen ist dieses Buch allerdings nur für Leute mit harten Nerven, denn hier wird die Wirklichkeit des Kalten Krieges aus der Sicht eines Opfers beschrieben, ohne etwas zu beschönigen oder weg zu lassen. Der rote Faden der Handlung wird durch die rote Blutspur der Genossen des SSD gebildet. (Die Justiz hätte viel zu tun, in diesem brisanten Material alle aufgeführte Verbrechen aufzuklären.)

Nebenbei gibt es auch einige seiner Erfindungen zu sehen, wie z. B einen umweltfreundlichen Zweitakt-Drehkolbenmotor aus den Siebzigern, der damals eine Konkurrenz zum Wankelmotor werden sollte – über den aber auch heute noch nicht gesprochen werden darf...

 

Der Autor, der in den Trümmern des letzten Krieges aufgewachsen war,  wollte einmal glückliche Menschen um sich sehen und machte deshalb Erfindungen.

Stattdessen gelangte der Autor ins Kreuzfeuer sämtlicher Behörden, die glaubten einen Beitrag zum Kalten Krieg bzw. zur „Erhaltung des Weltfriedens“ beitragen zu müssen.

Die Sache sollte nie an die Öffentlichkeit gelangen und der Erfinder kaltgestellt werden.

Alle Anschläge überlebend schrieb der Autor nun dieses Buch „Codename Einstein“.

Ein Dokumentarfilm über die wohl bisher größte Verschwörung gegen einen deutschen Physiker und Erfinder ist auch im Entstehen.